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Wolfgang Fels und Dirk Brauer mit Manuela Böschen und
Michael
Krohn von der Agentur für Wirtschaftsförderung.

Rund 25 Unternehmer, beziehungsweise Förderinteressierte
waren in
die Kulturdiele gekommen. Fotos: van Diepen |
Hemmoor (die). Im Dschungel an
Fördermöglichkeiten der EU das Passende
für den klein- und mittelständischen
Unternehmer finden – in Hemmoor ist man
offenbar noch zaghaft. Um das Dickicht
zu lichten, hatten Unternehmerverband
und Samtgemeinde in dieser Woche zum
„Wirtschaftsgespräch“ mit der Agentur
für Wirtschaftsförderung geladen. Heraus
kam mehr ein Vortrag als ein Gespräch:
Viele Informationen, wenig Fragen. Ein
insgesamt „ganzer Schwung an Anträgen“
sei nach Änderung von Förderrichtlinien
bei der Agentur für Wirtschaftsförderung
(AfW) Cuxhaven eingegangen – aus der
Samtgemeinde Hemmoor jedoch nur einer.
Anlass genug für die
Samtgemeindeverwaltung und den
Unternehmerverband der Stadt Hemmoor,
zum |
„Wirtschaftsgespräch“ in die Kulturdiele
zu laden, um die Möglichkeiten der
Agentur vorzustellen. Dschungel der
EU-Fonds. Das übernahm dann Michael
Krohn, Leiter der Agentur für
Wirtschaftsförderung für den Landkreis,
zusammen mit Manuela Böschen, zuständig
für die gewerbliche Förderung.
Unternehmerverbandsvorsitzender
Wolfgang Fels entschuldigte das zunächst
ebenfalls für dem Abend angekündigte
Transferzentrum Elbe-Weser Seit zwei
Jahren ist die Zuständigkeit für
Wirtschaftsförderung für Landkreis und
Stadt Cuxhaven nun an einer Stelle
gebündelt. Sie will die Wirtschaftskraft
in der Region stärken, wettbewerbsfähig
machen und als Bindeglied zwischen
Wirtschaft, Verwaltung und Institution
fungieren, wie Krohn in der Vorstellung
der AfW zusammenfasste. Antragsstichtag
der 31. März Er gab einen Überblick über
die für hiesige Unternehmer wesentlichen
Fonds der Europäischen Union: „EFRE“
(Europäischer Fonds für regionale
Entwicklung), „EFS“ (Europäischer
Sozialfonds) und „ELER“ (Europäischer
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung
des ländlichen Raums). Von abstrakten
Fakten und Formulierungen solle sich der
Zuhörer jedoch nicht verwirren lassen –
Michael Krohn appellierte, genau wie
seine Kollegin Manuela Böschen, an die
Unternehmer, sich bei einem
Einzelgespräch beraten zu lassen.
Böschen stellte das Programm für kleine
und mittelständische Unternehmen (KMU)
vor, bei dem das Hauptaugenmerk auf
Schaffung neuer, beziehungsweise der
Erhaltung vorhandener Arbeitsplätze
liegt, und erläuterte das Verfahren,
nach dem die Förderungen vergeben
werden. Auf den nächsten Stichtag für
die Abgabe von Förderanträgen – den 31.
März, danach im wieder im September –
wies sie besonders hin.
Michael Krohn legte den Zuhörern
außerdem nahe, sich mit den Programmen
der NBank (der Investitions- und
Förderbank des Landes Niedersachsen)
auseinander zu setzen, die über die
eigene Hausbank in Anspruch genommen
werden könnten, den Unternehmern aber
oft nicht bekannt seien. Auch
Kleinstbetriebe fänden dort
Unterstützung. „Es liegt ein Stück weit
an Ihnen, gut informiert zu sein“, sagte
Michael Krohn deutlich in die Richtung
der Unternehmer. Die NBank bietet
beispielsweise solchen Unternehmern eine
Förderung an, die sich externe Berater
ins Haus holen. Auch Lehrgänge für
Mitarbeiter werden mit bis zu 15 Euro
pro Stunde vergütet; auch die
Einstellung von Auszubildenden aus
Insolvenzbetrieben werde mit bis zu 40
Prozent bezuschusst. Hemmoors
Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer
wollte den Unternehmern in der
Kulturdiele ebenfalls Mut machen: So
leiste die Verwaltung der Samtgemeinde
gerne bürokratische Unterstützung, sei
bereit, als Mittler Beteiligte wie den
Landkreis bei Projekten an einen Tisch
zu holen.
Nach den vielen Informationen hatten die
Zuhörer in der Kulturdiele wenig Fragen
– oder solch spezielle, dass abzuwarten
bleibt, was die ans Herz gelegten
Einzelberatungen bringen. Ausführliche
Informationen bieten die Internetseiten,
wie die der Agentur für
Wirtschaftsförderung
(www.afw-cuxhaven.de) oder der N-Bank (www.nbank.de).
Ansprechpartnerin bei der Agentur für
Wirtschaftsförderung ist Manuela
Böschen, Telefonnummer (0 47 21) 59 96
13, bei der NBank ist Christian Kropp
unter Telefon (04 41) 57 04 13 25 für
Förderberatung zuständig.
Quelle: NEZ |
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